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Gutes tun und Zeit geben

vom 21.09.2018

Du bist es, der*die die Welt ein Stück weit besser macht. Ohne dich, würde es an der Unterstützung fehlen, auf die gemeinnützige Organisationen, sogenannte NPOs, bauen (müssen). Du bist es, wofür die Worte bürgerschaftliches Engagement stehen! Die meisten NPOs binden diese unterstützende Tatkraft von Freiwilligen fest in die Organisationsstruktur mit ein.

Als Ehrenamtliche*r informierst du andere über das Wirken deiner zivilgesellschaftlichen Einrichtung, rufst zu Spenden auf und packst auch mal entschlossen mit an. Dabei kann auch das Ehrenamt verschiedene Formen annehmen.

In aller Munde ist derzeit das sogenannte Corporate Volunteering. Dies ist eine großartige Möglichkeit für Mitarbeitende, die sich gern bei ihrem Arbeitsgeber engagieren möchten. Viele Firmen haben mittlerweile eigene Stiftungen oder karitative Programme ins Portfolio aufgenommen, andere bilden Kooperationen mit NPOs, um so den Angestellten zu ermöglichen, sich wohltätig und sinnstiftend innerhalb des Unternehmens einzusetzen. Wir von der ELTERN-AG haben beispielsweise mit The Human Safety Net (THSN) ein gemeinsames Ehrenamtsprogramm entwickelt, das CleverLeben Modul, das Generali-Mitarbeitende qualifiziert, ihre Fähigkeiten pro bono für Familien in schwierigen Lebenslagen einzusetzen.

Wusstest du, dass Helfen glücklich macht? Zahlreiche Studien haben diesen und viele weitere positive Effekte wie größeres Selbstvertrauen und mehr Verantwortungsbewusstsein belegt. Doch damit nicht genug. Freiwilligendienst ist selbst der Gesundheit zuträglich. Die Lebenserwartung von über 55-jährigen Proband*innen sank laut einer Studie aus dem Jahr 1999 um 44 Prozent. Diese Effekte können wir als Pink Pocahontas, das Ehrenamtsteam der ELTERN-AG, nur bestätigen. Obgleich sich das mit der Sterbewahrscheinlichkeit erst in den nächsten Jahrzehnten zeigen wird. ;) Bei der Organisation und Durchführung unseres Benefiz-Drachenboot-Cups steht das Spendensammeln und der Spaß der teilnehmenden Unternehmen an erster Stelle. Dass dies eine Menge Arbeit bedeutet, kann wohl keiner leugnen. Doch sowohl die Vorfreude auf das Event, die Begeisterung währenddessen als auch das Glücksgefühl nach der Veranstaltung, lassen uns das Ganze jedes Jahr aufs Neue mit glühendem Eifer anpacken. Freiwilligenarbeit macht definitiv glücklich :)

Das können auch die in den ELTERN-AGs zu Pat*innen geschulten Mütter und Väter bestätigen. Aus freien Stücken entschließen sich zwei bis drei Eltern pro ELTERN-AG Gruppe, diese nach den regulären Treffen weiterzuführen. Sie erleben sich dabei, möglicherweise das erste Mal, als selbstwirksam und werden sich ihrer Stärken bewusst. Das hat dann sogar nicht nur positive Auswirkungen auf ihre ganze Familie, sondern auch auf ihr gesamtes Umfeld und die anderen Teilnehmenden aus den ELTERN-AGs.

Wie du siehst, gibt es auch hier wieder ein buntes Potpourri an Möglichkeiten ehrenamtlich aktiv zu werden. Und vergiss nicht: Mit zivilgesellschaftlichem Engagement machst du nicht nur andere, sondern auch dich ein großes Stück glücklicher! :)

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ELTERN-AG

Von 2004 bis Juni 2018 haben wir mit 353 Trainer*innen 5.637 Eltern und 12.400 Kinder erreicht.